Hatha Yoga – Die perfekte Yoga Methode für Anfänger

Hatha Yoga – Yoga der Körperarbeit – setzt sich aus den beiden Begriffen „ha“ (Sonne) und „tha“ (Mond) zusammen. Somit bedeutet es kurz gesagt die Harmonisierung der beiden Grundenergien unseres Sonnensystems. Hatha Yoga ist die populärste Art Yoga zu praktizieren. Sie vereint körperliche Übungen (Asanas) und geistige Übungen (Samyãma), wie beispielsweise Atemübungen (Prayanama), sowie Meditation (Dhyãna) und ist die beste Art für Yoga-Beginner.

Was ist das Ziel des Hatha Yoga?

Ziel des Hatha Yoga ist es, zur „Einheit“ zu kommen, indem die sogenannten „Asanas“ praktiziert werden. Asanas sind verschiedene Haltungen, mit denen du deine Yogastunde füllst. Dadurch stärkst du langfristig dein Muskelgewebe und deinen Gleichgewichtssinn und dein Körper erhält eine unglaubliche Kraft.

Was kannst du von Hatha Yoga erwarten?

Stellt euch vor, ihr könnt mit euren Händen ohne Anstrengungen eure Zehen berühren oder ihr macht einen Handstand ohne euch irgendwo anzulehnen. Ihr haltet das für unmöglich?

Durch Hatha Yoga werdet ihr langsam aber sicher mit Hilfe verschiedenster Asanas gelenkiger, konzentrierter, entspannter und freier zugleich. Die Übungsstunden umfassen das Praktizieren der Asanas, sowie Atemtechniken und Meditation. Hatha Yoga kann sowohl schnell als auch langsam praktiziert werden und ist somit für Anfänger als auch Profis geeignet. Nach und nach werdet ihr merken, dass ihr die Stellungen länger halten könnt, tiefer in die Dehnung gehen könnt und flexibler werdet. Ihr habt weniger Schmerzen und fühlt euch voller Energie, die ihr für den Tag braucht. Die abschließende Meditation hilft euch dabei, zu euch selbst zu finden und ein entspannteres und achtsameres Leben zu führen.

Wie wird Hatha Yoga praktiziert?

Durch Konzentration, Atemtechniken und Ausführen der Asanas lasst ihr von Allem los und vereint euch mit eurem Körper. Ihr horcht tief in euch hinein und versucht euren Körper und Geist nachhaltig zu stärken. Die Energien in eurem Körper können mit der Zeit besser fließen und ihr werdet merken, wie sich euer Wohlbefinden erheblich steigert. Ihr fangt an, tiefer in die Übungen zu gehen und tiefer zu Atmen. Hatha bedeutet auch Hartnäckigkeit. Somit ist es wichtig, dass ihr eure Übungen täglich macht, um euch langfristig zu verbessern. Wir von yogiworld.info wollen dir dabei helfen. Wir möchten dein Denken ändern, sodass du es nicht mehr als Pflicht siehst zu trainieren, sondern die Übung in deinen Alltag integrierst und dies mit Spaß und Begeisterung machst.

Typische Hatha Yoga Asanas im Stehen sind:

  • Der Aufrechte Stand / Berg (Grundhaltung)
  • Vorbeuge im Stehen (Grundhaltung)
  • Tiefe Hocke (Grundhaltung)
  • Herabschauender Hund / Downward Dog (Grundhaltung)
  • Vierfüßlerstand (Grundhaltung)
  • Tiefer Ausfallschritt (Grundhaltung)
  • Krieger 1 (Grundhaltung)
  • Krieger 2
  • Krieger 3
  • Dreieck (Grundhaltung)
  • Stuhl (Grundhaltung)
  • Hand-Zeh-Haltung
  • Halbmond

Typische Hatha Yoga Asanas im Sitzen sind:

  • Aufrechter Sitz (Grundhaltung)
  • Vorbeuge im Sitzen (Grundhaltung)
  • Grätsche
  • Halber Drehsitz
  • Boot
  • Heldensitz (Grundhaltung)
  • Taube
  • Kind (Grundhaltung)

Armgestützte Haltungen:

  • Brett (Grundhaltung)
  • Unterarmstütz
  • Krähe (Grundhaltung)
  • Knie zur Stirn
  • Kopfstand
  • Handstand
  • Pflug (Grundhaltung)

Andere wichtige Asanas:

  • Katze (Grundhaltung)
  • Kuh
  • Sphinx
  • Heraufschauender Hund / Upward Dog
  • Bogen
  • Tisch (Grundhaltung)
  • Schulterbrücke

Was muss ich beim Ausführen der Übungen beachten?

  • Beim Hatha Yoga atmen wir durch die Nase. Nicht nur, weil die Nase die eingeatmete Luft filtert und wärmt, sondern auch, damit nur eine bestimmte Menge an Luft in euren Körper einströmen kann. Dies sorgt für eine ruhige Atmung. Wichtig ist es, von Anfang an darauf zu achten, richtig zu atmen. Versucht jede Pose mindestens für 5 ruhige Atemzüge zu halten. Wenn ihr merkt, dass ihr zu schnell atmet, lenkt eure Atmung auf euren Bauch und atmet ruhig und lange durch die Nase – ein und aus.
  • Lasst euch Zeit und führt die Übungen sorgsam aus. Achtet darauf, ob euer Körper euch Signale sendet. Atmet tief in die Dehnung hinein.
  • Lächle. Auch wenn die Übungen schmerzen, versucht auf euer Gesicht zu achten und strahlt Fröhlichkeit aus. Wir trainieren ja schließlich gerne und nicht aus Zwang, nicht wahr?
  • Gewalt ist keine Lösung! Genau so wenig beim Yoga. Versucht keine Übung oder Dehnung mit Gewalt auszuführen. Führt sie sachgemäß, langsam und mit Achtsamkeit aus und ihr werdet merken, dass ihr mit der benötigten Disziplin immer weiter in die Dehnung gehen könnt, ganz ohne Kraft.
  • Trainiert regelmäßig. Probiert täglich verschiedene Übungen aus und integriert diese in euren Alltag. Richtiges Ausführen der Übung ist einer schnellen und unsauberen Übung vorzuziehen.

Welches Hatha Yoga-Zubehör benötige ich?

Generell empfiehlt sich, gerade als Yoga Anfänger, eine Yogamatte sowie einen Yogablock zu besitzen. Die Yogamatte ist Pflicht, damit ihr einen festen Stand habt und die Asanas gut und sicher ausführt. Der Yogablock dient zur Unterstützung bei den Asanas und ist gerade zu Beginn sehr hilfreich, da die Muskeln noch nicht ausreichend gedehnt sind. Zudem dient er als Armverlängerung, um z.B. das Dreieck besser ausführen zu können.

Fazit: Wenn du überlegst, mit Yoga zu beginnen, ist Hatha Yoga der perfekte Einstieg.